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Kommen jetzt die Web Apps? Bisher keine Bewertungen vorhanden

Ist das Jahr 2020 der Durchbruch für Web Apps auf Mobilen Endgeräten oder ist die gesamte Bewegung für Progressive-Web-Apps doch nur ein vorübergehender Hype?

Da von außen alle Apps erst einmal gleich aussehen, ist dieses Thema für User eigentlich egal. Doch wer es wagt hinter die Fassade einer App zu schauen, wird dort viele verschiedene Technologien, die alle um Marktanteile kämpfen, vorfinden. Sowohl Google als auch Apple beharren darauf, das App-Ökosystem mittels Ihres App-Stores für Ihre Betriebssysteme zu kontrollieren. Doch seit kurzem gibt es auch Web Apps die außerhalb der kontrollierten App-Stores verfügbar sind. Das sind sogenannte Web Apps.

Der Unterschied zwischen nativen, hybriden und Web Apps

Zuerst einmal müssen wir die einzelnen Fachausdrücke definieren. Mobile Apps, die exklusiv für eine Plattform, wie iOS oder Android, programmiert wurden nennt man native Apps. Programmiert werden die einzelnen Apps in ihrer jeweiligen Programmiersprache: Bei Android wäre dies Kotlin und bei iOS Swift. Native Apps sind ausschließlich über den Google Play Store oder den App Store verfügbar. Noch vor dem Veröffentlichungsprozess werden die Apps durch den jeweiligen Store im Vorfeld überprüft.

Bei hybriden Apps läuft das genau so ab. Der einzige Unterschied ist hier nur, dass diese Apps nicht in einer nativen Programmiersprache programmiert werden, sondern angepasst bzw. in einem nativen Container verpackt an die Stores gesendet werden. Der Vorteil von hybriden Apps ist, dass diese nur einmal entwickelt werden müssen. Dafür muss die App aber auch an Qualität und Geschwindigkeit Einbußen.

Web Apps sind die dritte Variante. Sie werden anstatt im Google Play oder App Store über den Web Browser verfügbar gemacht. Der genaue Unterschied zwischen einer Web App und einer Webseite sind nicht exakt definiert. Doch trotzdem kann gesagt werden, dass Web Apps dem User eine User Experience bietet, die an native Apps heranreicht. Progressive Web Apps (PWA) sind relativ neu am Markt.

Was kann eine progressive Web App?

Progressive Web Apps: Sie sind weder eine Technologie noch ein neuer Standard. Sie sind mehr eine technologische Bewegung, die das Ziel haben, dem User eine Usability zu bieten, die er normalerweise nur bei Apps findet. Grundlagen der PWA sind:

  1. Sie ist installierbar wie eine gewöhnliche App
  2. Sie sollte auch offline funktionieren
  3. Sie sieht und funktioniert genau wie eine App

Die PWA kann also genau wie gewöhnliche Apps installiert werden. Die Installation läuft nur nicht über den Google Play bzw. App Store statt. Installiert kann die PWA völlig frei aus dem Web werden. Da dies aber nicht die Interessen von Apple und Google widerspiegelt, ist der Installationsprozess etwas komplizierter. Die Installation ist nämlich im Menü des Web Browser unter “Zum Startbildschirm hinzufügen” versteckt. Das ist auch eigentlich der größte Grund, warum sich PWA nicht schneller verbreiten. Viele User wissen nicht einmal wie die App intsalliert wird.

Doch welche Lösung ist jetzt am besten?

Es hängt immer vom User Case ab, welche Lösung sich am besten für ein Projekt eignet. In Sachen Qualität und Zugang zur Gerätetechnologien werden native Apps immer die Nase vorne haben. Login per Face ID, HealthKit Medical Data oder auch die Unterstützung für Offline Spracherkennung sind ein paar Beispiele um die technologische Überlegenheit von nativen Apps klar zumachen.

Hybride Apps dagegen sind eine kostengünstigere Lösung für vergleichsweise kleinere Projekte. Sollte Ihr Projekt aber wachsen und die Apps komplexer werden, werden Sie von diesem Vorteil nicht mehr viel übrig haben und technologischen Einschränkungen werden viel deutlicher als zuvor.

Native Apps können durch PWA ersetzt werden, wenn es um Use Cases wie interne Dashboards oder Content-Management-Systeme geht. Hier ist der komplizierte Installationsprozess auch kein Hindernis mehr und die schnellen Entwicklungszyklen sind unabhängig von Store Reviews.  Viel öfters werden PWA als zusätzliche Erweiterung zu Webseiten eingesetzt. Diese richten sich dann meist an User die sich die jeweilige App nicht herunterladen wollen, weil sie sie zu selten einsetzten.

Was am Ende aber immer noch die größte Aussagekraft besitzen sollte, ist der User Case

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